Gewindeeinsätze ES



Gewindeeinsätze | Typ ES |
das Innengwinde ist stets ein metrisches Regelgewinde. Es können hier, wie bei allen anderen Gewindeeinsätzen auch, alle sonst üblichen Schraubenarten zum Einsatz kommen. Das Außengewinde ist zwar wie ein "metrisches" Feingewinde, jedoch nicht nach DIN 13. Das Außengewinde ist selbstfurchend und schneidet sich beim Eindrehen sein Gewinde selbst in die Bohrung.
Während die Einsätze vom Typ E eine zylindrische Form haben sind diese Gewindeeinsätze mit einem konischen Ansatz und einem breiten Schneidschlitz zum erleichterten Einschrauben in härtere Materialien ausgestattet. Der Schlitz dient zur Abfuhr von Spänen die beim Eindrehen (schneiden) entstehen. Die Gewindeeinsätze kommen daher mit dem Schlitz vorraus in die Kernlochbohrung.

Gewindeeinsätze vom Typ ES ermöglichen z.B. in Kunststoffen und anderen "weichen" Materialien die Anbringung von Gewinden. Zwar ist es oft möglich in Kunststoffen Gewinde direkt hineinzuschneiden, doch halten diese Gewinde kaum einer Belastung stand. Des Weiteren kann in weichen Metallen wie Aluminium oder Messing durch die Verwendung von Gewindeeinsätzen eine Gewindepanzerung erreicht werden.

Kleine Mengen können mit Hilfe einer Zylinderkopfschraube (am besten DIN912 mit Innensechskant) eingedreht werden. Dazu erst den Einsatz auf die Schraube drehen, danach den Einsatz mit Hilfe der Schraube in das Kernloch drehen. Eventuell noch 1 Mutter zum Kontern verwenden. Für größere Mengen empfiehlt sich der Einsatz von Dreher, siehe Werkzeuge.

Erhältlich in der Ausführung Stahl gelb verzinkt, Stahl gehärtet und blau verzinkt, Stahl gehärtet und gelb verzinkt, Stahl rostfrei sowie Messing.